Glossar Z
Zeitcharter
Entgeltliche Überlassung eines voll ausgerüsteten Schiffes inklusive Besatzung für einen bestimmten Zeitraum (siehe auch Charter).
Zeitmietvertrag
Bei einem einfachen Zeitmietvertrag (§ 564 c I BGB) wird das Mietverhältnis nach Ablauf der festgelegten Zeit auf unbestimmte Zeit verlängert, wenn der Mieter dies spätestens zwei Monate vor Ablauf des Mietverhältnisses schriftlich verlangt (Deutsches Recht).
Zinsbindung
Bei einer Zinsbindung werden die Zinsen eines Darlehens für einen bestimmten Zeitraum festgeschrieben.
Zinsbindungsfrist
Zinsbindungsfristen sind häufig kürzer als die Laufzeit des Darlehens. Nach Ablauf der Zinsbindung kann entweder eine erneute Zins- und Terminvereinbarung erfolgen oder die Zinsen sind danach variabel.
Zinsfestschreibung
Unter der Zinsfestschreibung versteht man den Zeitraum, für den eine Kondition (Zins, bzw. Zins und Tilgung) festgeschrieben ist.
Zinssatz
Der Zinssatz drückt die Höhe der Zinsen in Prozent aus.
Zinsswaps
Beim reinen Zinsswaps vereinbaren zwei Vertragsparteien, Zinszahlungsströme (Zins-Cash-Flows) zu bestimmten Zeitpunkten auszutauschen. Zur Berechnung dieser Zahlungen wird neben dem Zinssatz, dem Swapsatz und dem Referenzzinssatz ein fiktiver Nominalbeitrag zugrunde gelegt. Referenzzinssätze können sich auf unterschiedliche Börsenplätze (z.B. Euribor), Währungen (Euro, US-Dollar) und Laufzeiten (3-Monats-Euribor, 6-Monats-Euribor) beziehen. An den festgelegten Terminen werden also nur Zinszahlungsströme ausgetauscht.
Zweitmarkt
Für weiterverkaufte Geschäftsanteile, meistens Kommanditanteile gibt es einen inoffiziellen Markt, da eine Börse oder amtlich zugelassener Markt nicht existiert. Viele Initiatoren haben daher einen internen Zweitmarkt für ihre Fondsanleger organisiert.
Zwischenfinanzierung
Dient zur Überbrückung eines kurzfristigen Kreditbedarfs bis zur Auszahlung der langfristigen Finanzierungsmittel oder bis zur Einwerbung der Eigenkapitals. Wird in der Regel von Banken mit einem Bankdarlehen realisiert.










